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Thu, 02.04.2015, 20:30–23:00 Uhr - Jazz Veranstaltungsort:
Schlosskeller Emmendingen
Jazz Native: Max Clouth Clan feat. TL Mazumdar – Indian Jazz Guitar

Max Clouth Clan feat. TL Mazumdar – Indian Jazz Guitar
 „Return Flight“ heißt das Album des Quartetts. Ein Titel, der für Max Clouth gleich mehrere Bedeutungen hat, Flug, Flucht und den Lauf der Dinge beinhaltet, ein Hin und Zurück – zentrales Thema: Unterwegs sein. Mit T.L. Mazumdar, dem in Kolkata geborene Sänger und  Keyboarder des Clans, hat Clouth einen Mitstreiter gefunden. Der Sohn eines weit gereisten Ärzteehepaars wuchs in vier Städten auf drei Kontinenten, in Indien, Nordafrika, England und Deutschland auf. „Er hat quasi die umgekehrte musikalische Sozialisation genossen“, lacht Clouth. „Ich finde es schön wenn etwas nicht den Klischeevorstellungen entspricht.“ So wird man in T.L’s Spiel auch keine Sitar- oder Tabla-Samples finden. Subtil, nicht plakativ ist die Devise. Nur einmal erklingt die indische Langhalslaute mit ihren so typischen flirrenden Borduntönen. im Titelsong der Platte, gespielt von Hindol Deb. Und eins von zwei Vokalstücken auf „Return Flight“, in Bengali gesungen, heißt „Charukeshi“, der Name einer Raga, die auch Basis dieses Stücks ist. Was man nicht auf Anhieb hört. „Max Clouth ist einer der wenigen Gitarristen, deren Sensibilität und Offenheit der Musik und anderen Kulturen gegenüber einem nicht sofort ins Auge springt, sondern eine Weile braucht, um wahrgenommen zu werden“, kommentiert Mazumdar. „Für mich ist das ein Zeichen von künstlerischer Authentizität.”
 Wir lernen: Glaubwürdigkeit bedeutet nicht, nur in der eigenen Kultur verhaftet zu sein.
 Genau das dokumentiert „Return Flight“ im Bandkontext mit Bassist Timothy Roth (für die Tournee ersetzt ihn Markus Wach) und Schlagzeuger Martin Standke und mit ausgesuchten Studiogästen wie Shruti Ramani (Gesang auf „Noon Tune“), Michael Wahab (Tabla), Percussionist Ziya Tabassian (Riq), Jason Schneider (mit Trompete und Flügelhorn – ätherisch-nordisch wie Nils Petter Molvær) und Christopher Herrmann. Dessen Cello erklingt im Finale des Albums, „Sanju's Waltz“, für Clouths kleine Tochter, deren Lachen das Wiegenlied eröffnet. Ein barock anmutender Walzer, der swingt wie Gypsy Jazz, zu dem der Gitarrist scattet. Auf einem Zuhör-Album wie „Return Flight“ gönnt Max Clouth sich und dem Zuhörer eine kleine Pause mit dem groovigen „Disco Stu“ („Nicht 100% ernst zu nehmen.“). Nicht minder überrascht „Kusadasi Kelim“, tatsächlich nach einem Teppich benannt und von türkischer Kunstmusik animiert, die Clouth durch den Baglama-Virtuosen Deniz Köseoglu kennen lernte.
 „Return Flight“, das ist moderner Jazz mit indischem Gewürz und einem großen Potential, Zuhörer überall auf der Welt zu berühren.

www.max-clouth.net

 

Eintritt frei!!! Spenden erwünscht!

Preis: kostenlos / ermäßigt: ###PRICE_SPECIAL###

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