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Die Besprechungen unserer Veranstaltungen 2013 aus 

können Sie hier nachlesen:

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Manege frei! Oder doch nicht? (Zirkus Parmesani am 10.11.13)

Direktor Archimbaldo Parmesani  (Juliane Flurer) ist verzweifelt. Fast alle seine Tiere sind krank. Was wird nun aus der  Vorstellung? Zum Glück gibt es die Kunstreiterin Carlotta Panakotta  (Andrea Schauer) und den Clown Schlupf (Michael Helten). Mit Spontaneität und Improvisationstalent stellt das Trio doch noch eine Show  auf die Beine. Dabei spielt Schlupf mit Taucherflossen den klügsten  Seehund der Zirkusge schichte, der  Direkto r und Carlotta mimen den  Elefanten Beppo und ein kleiner Stofftiger springt durch einen Feuerreif. Dass die Vorstellung gelingt, zeigt der Applaus des Publikums.  Gut 70 vor allem junge Besucher, die sich an diesem verregneten  Sonntagnachmittag im Schlosskeller einfanden, sind hellauf begeistert. Fazit: In Zeiten der heutigen Medienflut ist es schön zu sehen, auf  welch einfache und pädagogisch wertvolle Weise man Kinder glücklich machen kann. Live is Life!  Text & Foto: Daniel Gorzalka (ET 13.11.13)

Strichpunkt setzt Ausrufezeichen (Konzert Matako & Strichpunkt am 26.10.13)

Die Druckzelle des Schlosskellers registrierte am  Samstag wieder einmal Maximalwerte. Konnte für das Warmup  schon „Matako“ gewonnen werden, die Emmendinger Band um Leadsänger Martin Reinbold, bekannt für einen wilden, fetten Sound,  stand als Hauptact „Strichpunkt“ aus Freiburg auf dem Programm.  Beide Bands verfügen über eine treue, feierfreudige Anhängerschar  und so peits chten  die Druckwellen beg eisterte Zuhörer . Ordentlich  aufgewärmt musste „Strichpunkt“ nur geringfügig die Temperatur erhöhen, um die Emotionen mit ihren Hits zur Wallung zu bringen. Ihr  abwechslungsreicher, etwas härterer Rock trifft mit seinen coolen  deutschen Texten genau den Zeitgeist, wobei auffällig viele Nummern  eher dem Balladenfach angehörten. Das Publikum tobte und wiegte  sich sanft, die einen schwenkten ihre Feuerzeuge, die anderen die  Tischkerzen. Text & Foto: Benedikt Sommer (ET 30.10.13)

Unvergesslicher Liederabend: Von Portugal nach Emmendingen: Duo Ver a Luz begeisterte

„Duo Ver A Luz“: Vera Keel und Lutz Kettnaker begeisterten im Schlosskeller mit einem außergewöhnlichen Liederabend

Sie leben ihre Musik,  ihre große Leidenschaft und ihre  Spielfreude sind einfach ansteckend.  Das „Duo Ver a Luz“, Sängerin Vera  Keel und Pianist Lutz Kettnaker, begeisterten am vergangenen Samstag  im voll besetzten Schlosskeller mit  einem außergewöhnlichen Liederabend. Die Neu-Emmendinger, die  erst kürzlich von Portugal in die Große Kreisstadt zogen, wollten ihre bisherige (musikalische) Heimat nicht  verbergen. Ganz im Gegenteil. Das  abwechslungsreiche, sehr anspruchsvolle Konzert lebte ebenso von den  portugiesischen und brasilianischen  Cancoes, der einfühlsamen Musik,  der besonderen Melancholie und der  Poesie der Stücke, die von der Vergänglichkeit der Liebe, der Einsamkeit oder dem portugiesischen Weltschmerz erzählten, wie von der Vielseitigkeit der Sängerin, deren Wurzeln (in Lissabon geboren) gesanglich  eindrucksvoll zur Geltung kamen.  Doch Vera Keel wäre nicht die begnadete Sängerin, die sie wahrlich ist,  wenn sie sich nicht gleichermaßen  Von Portugal nach Emmendingen: Duo Ver a Luz begeisterte  stilsicher und trefflich in der Welt der  französischen Chansons, bekannter  Jazzklassiker oder Liedern in ihrer  deutschen Muttersprache bewegte.  Bekannte Stücke des französischen  „Lieblings“-Komponisten Michel Legrand durften beim bunten Liederabend genauso wenig fehlen, wie legendäre Hits aus deutschen Filmkomödien („Ach Egon“ mit Heinz Erhardt) oder Hildegard Knef-Klassiker  („Für mich soll' s rote Rosen regnen“).  Auch ihre schauspielerische Erfahrung trug zur tollen Performance bei.  Pianist Lutz Kettnaker konnte das Publikum mit fein ausge arbeitet en, vom  Jazz inspirierten Arrangements, großer Improvisationsfreude und nicht  zuletzt mit virtuosen Soloeinlagen am  Klavier begeistern.  Text und Foto: Thomas Gaess  (ET v. 23.10.13)

Erst Livebühne – dann Kneipe / Der Schlosskeller stellt sein aktuelles Programm vor

Vier für den Keller: Ulf Fiedler, Simone König, Sarah Cannavo und Florian Ruder bilden die Vorstandschaft des Vereins

Direkt im Markgrafenschloss befindet sich der Schlosskeller. Seit 1993 wird hier ehrenamtlich Kultur gemacht – und das auf bemerkenswertem Niveau. Im urigen und stilvollen Gewölbe traten schon Künstler wie Florian Schröder, Matthias Deutschmann oder auch Get Well Soon auf. Auch das Programm für die neue Spielzeit überzeugt. Mit der 14. Emmendinger Lesenacht wurde dieses bereits eingeläutet. In der Zeit von September bis Dezember dürfen sich die Besucher wieder auf Rockkonzerte für junge Leute (The Enshins, Black Armadillo, Nina & The Hotspots), auf altbekannte Künstler (Goschehobel, The Acoustiques), auf Kabarett (Schmidternacht, Shoo Shoos, Werner Koczwara), Jazz, Parties sowie auf Vorstellungen für Kinder (Zirkus Parmesani) freuen.
Dass der Schlosskeller-Verein sich stets weiterentwickelt, zeigen auch die Veränderungen in der Vorstandschaft. Zu Ulf Fiedler, Sarah Cannavo und Simone König gesellt sich nun Florian Ruder. Gemeinsam renovierten sie jüngst den Schlosskeller. Pünktlich zur kommenden Spielzeit erstrahlt das Gewölbe nun in neuem Glanz. Natürlich sucht der Schlosskeller weiterhin nach Helfern. Gerne kann man sich als Booker versuchen. „Wir bräuchten noch jemanden, der sich im Bereich Bühnentechnik auskennt“, sagt Sarah Cannavo. 
Info: Die Veranstaltungen finden immer freitags und samstags statt. Anschließend ist Kneipenbetrieb angesagt. Das aktuelle Programmheft liegt in zahlreichen Geschäften oder direkt an der Tür des Schlosskellers aus. Infos gibt es auch unter www.schlosskeller-emmendingen.de Daniel Gorzalka (ET 25.09.13)

In eine andere Welt eintauchen - 14. Lesenacht lockte in einzigartiges Ambiente

Literatur unter Fachwerkbalken: Gemütliche Vorlesestimmung gab es am Samstagabend rund um den Schlossplatz, wie hier in der Mikwe mit Rainer Glaser
Vier Bücher und die Vorleser (v.l.): Rainer Glaser, Christina Hildebrand, Jan König, Kristin Lohwasser, Jana Bührer, Almut Langbein (die nicht las, sondern den Leseabend moderierte) und Matthias Mohler - kurz vor ihrem Leseauftritt im Schlosskeller

Windlichter zeigten den Weg zu vier Orten, an denen am Samstagabend bei der 14. Emmendinger Lesenacht rund um den Schlossplatz vorgelesen wurde:

n die Galerie im Fotomuseum (Markgrafenschloss), wo Kristin Lohwasser, Jan König und Matthias Mohler in einer szenischen Lesung, fast wie in einem Kammertheater, aus „Kunst“ von Yasmina Reza rezitierten. Im Lenzhäuschen gegenüber stellte Jana Bührer „Just kids“ vor, das autobiografische Werk der Musikerin, Fotografin und Performance-Künstlerin Patti Smith, die von ihren Anfängen in New York und ihrer Liebe zu Robert Mapplethorpe erzählt, der viel zu früh an Aids starb. Nebenan im Jüdischen Museum Mikwe las Rainer Glaser sehr anregend aus Michel Houellebecqs Buch „Karte und Gebiet“, einem umfangreichen Roman, der sich mit dem Kunstmarkt und der Konkurrenz auseinandersetzt. Auch am vierten Ort, dem Gemeindesaal im jüdischen Gemeindehaus, entstand unter Fachwerkbalken eine gemütliche, lese- und hörfreundliche Stimmung: Christina Hildebrand widmete sich dem Buch von Asta Scheib über den Maler Giovanni Segantini „Das Schönste, was ich sah“, in dem sich ein kurzes, heftiges Künstlerleben entfaltet. Jeweils 15 bis 20 Zuhörer konnten an diesen vier Orten und in vier Zeitabschnitten, die das Wechseln ermöglichten, in eine andere Welt eintauchen. Literatur in historischen Mauern sozusagen und bei genaue14. Lesenacht lockte in einzigartiges Ambiente rem Hinhören schien das Reich-Ranicki-Zitat doch irgendwie zu stimmen: „Es gibt doch nur zwei Dinge, die in der Literatur von Bedeutung sind: Die Liebe und der Tod.“ Text und Fotos: Michael Adams (ET 25.09.13)

Brasilianische Musiker „erhört“

Vergangenen Samstag erlebten die Gäste ein besonderes Konzert im Schlosskeller. Zu Gast war das brasilianische „Quarteto Descobertas“ aus Londrina. Der brasilianische Violinist Roney Marczak gründete das Quartett einst, um die finanziellen Probleme der Musikschule „Sol Maior“ zu lösen, die musikalisch begabte Kinder aus armen Verhältnissen fördert. Und der Plan ging auf: Die vier Musiker waren auf internationalen Tourneen und füllten große Konzerthallen in Brasilien. Auch in Emmendingen stellten sie ihre Virtuosität unter Beweis und begeisterten die Gäste im randvoll besetzten Kellergewölbe mit einer Vielfalt von lateinamerikanischen Rhythmen, Samba, Bossa nova, Baiao, Xote und Chorinho, oder überraschten mit einem Mix unterschiedlichster Musikstile. „Sol Maior“ in Londrina. Bei solch einem tollen Auftritt ist natürlich klar, dass am Ende die Spenden für die brasilianische Musikschule nicht ausblieben. Text & Foto: Thomas Gaess (ET25.09.13)

Sind weiße Streifen auf weißem Untergrund 200 000 Francs wert ?

Einen Bericht der Badischen Zeitung zur 14. Emmendinger Lesenacht am vergangenen Samstag (21.09.13) können Sie >>>hier nachlesen

Aspekte der Kunst im Buch - Emmendinger Lesenacht „Seitenwenden“ am Samstag

Am Samstag, 21.September, findet zum 14. Mal die Emmendinger Lesenacht statt. Da zeitgleich Kunst im Wehrle-Werk gezeigt wird („Zeitenwandel“) haben sich die Veranstalter dazu entschlossen, sich auch literarisch dem Thema Kunst zu widmen.
„Wir wollen Kinder und Erwachsene zum Lesen verlocken“, so Almut Langbein vom Schlosskellerverein, die in einem Pressegespräch Bücher und Vorleser vorstellte.
Die „Lesenacht für Kids“ beginnt um 20 Uhr mit Andrea Emmenecker in der Buchhandlung Sillmann. Bei freiem Eintritt werden vier Vorleser spannende Titel wie „Reckless“ und sogar ein eigenes Werk („Falsche Familie“) vorstellen.
Kulturpreisträger Frank Goos wird die Lesung musikalisch begleiten.
Die Erwachsenen treffen sich um 20 Uhr im Schlosskeller, wo die Bücher und Vorleser vorgestellt werden, danach wird in vier Abschnitten und an vier Orten gelesen (sodass man ab 20.30 Uhr in alle vier Bücher hineinhören kann):  
Jana Bührer liest im Lenzhäuschen aus „Just Kids“ von Patti Smith (die ihr eigenes Leben als Rockmusikerin, Autorin und Fotografin beschreibt, das im „Summer of Love“ 1967 begann).  
„Das Schönste, was ich sah“ heißt das Buch von Asta Scheib, die das Leben des Malers Giovanni Segantini beschreibt – gelesen von Christina Hildebrand im jüdischen Gemeindehaus. 
Eine szenische Lesung erwartet das Publikum im Museum im Markgrafenschloß bei „Kunst“, einem Theaterstück von Yasmina Reza (gelesen von Helma Kramer, Matthias Mohler und Jan König). 
Um Abbildung und Realität, Kunstmarkt und Gewinnstreben um jeden Preis geht es in „Karte und Gebiet“ von Michel Houellebecq, einem mit dem Prix Goncourt ausgezeichneten Roman (gelesen von Rainer Glaser in der Mikwe).
Text und Fot: Michael Adams (ET v. 18.09.2013)

Ankündigung zur 14. Emmendinger Lesenacht am 21.09.2013

Im Archiv der Badischen Zeitung können Sie >>>hier eine Vorankündigung zur Lesenacht am 14.09.2013 nachlesen

Duett oder Duell? (Niko Halfmann und Mike Schweizer am 07.06.13)

Den Artikel können Sie im Archiv der Badischen Zeitung nachlesen:
(veröffentlicht  am Di, 11. Juni 2013 auf badische-zeitung.de)

„Let’s rock in da Schlosskeller, yeah“ (Ma belle chérie am 31.05.13)

Afrikanisch-deutsche Spielfreude: Helmuth Lindlar, Raphael Kofi und Mamoudou Doumbouya (von links) zeigten Temperament und Improvisationsvermögen

Ma Belle Chérie“ versprühten natürliches Temperament - Im Schlosskeller trat  am Freitagabend das Trio „Ma Belle  Chérie“ auf. Gut zweieinhalb Stunden lang boten Mamoudou Doumbouya, Helmuth Lindlar und Raphael  Kofi eine Mischung aus Coversongs  und eigenen Kompositionen.  Dabei kombinierten sie traditionelle afrikanische Musik mit Elementen aus dem Jazz, Afrofunk, Afropop, Salsa, Reggae und dem Blues.  Neben musikalischer Klasse und Improvisationstalent versprühte das  Trio vor allem eines: natürliches  Temperament.  „Let's rock in da Schlosskeller,  yeah“, ließ Raphael Kofi seiner Freude in der Mitte des ersten Konzertteils freien Lauf. Mit geschlossenen  Augen sang er den Bob Marley-Klassiker „No woman, no cry“. Parallel  dazu benutzte der Percussionist ein  ganzes Sammelsurium an exotischen Schlaginstrumenten. Links  von ihm grinste Gitarrist Helmuth  Lindlar. Rechts schwang Mamoudou  Doumbouya, ebenfalls Gitarrist, in  Zeitlupe seine Hüften und sang die  zweite Stimme.  Auch das Publikum summte mit.  Hier und da hörte man gar eine weibliche Soulstimme. „Oh, my brother  Mamoudou and another Brother  „Ma Belle Chérie“ versprühten natürliches Temperament  from Germany - Helmuth“, sang Rafael Kofi passenderweise in den gejammten Schluss.  Dass sich das Trio außerordentlich gut versteht , hörten und sahen  die etwa 40 Zuschauer, die sich am  Freitag im  Schlosskeller einfanden,  mehr als deutlich. Noch mehr als die  Coversongs überzeugten eigene Stücke wie „Tomorrow“ oder „Idio“.  Kleinere Unfälle wie Feedbackgeräusche oder das Reißen einer Saite taten der natürlichen Spielfreude des  Trios keinen Abbruch. Mit afrikanisch-deutscher Leichtigkeit nahm  es die Band gelassen. Musik, die perfekt in den Schlosskeller passte!  Text und Foto: Daniel Gorzalka  (ET v. 05.06.13)

Waldemar, Mann meiner Träume (Ilona Braunstein und Thomas Strauß am 25.05.13)

„Er heißt Waldemar und hat schwarzes Haar, er ist weder stolz noch kühn, aber ich liebe ihn...“. Den weltbekannten und vielfach kopierten Hit von Zarah Leander stellten Sängerin Ilona Braunstein und Partner Thomas Strauß am Klavier bei ihrer musikalischen  Revue im Schlosskeller in den Mittelpunkt. Das Musikduo begeisterte  am vergangenen Samstag im historischen Gewölbe mit einer abwechslungsreichen wie sehr amüsanten Reise durch verschiedenste Zeiten  und Genres, die bei den Schlagern der „Goldenen Zwanziger Jahre“ begann und über berühmte Shirley Bassey-Klassiker („Big Spender“ aus  Musical Sweet Charity) bis hin zu temperamentvollen spanischen  Rhythmen reichte. Mal heiter, mal melancholisch. Kurzum, ein faszinierendes, musikalisches Gesamtkunstwerk, das die Gäste durch  sämtliche Stimmungshöhen und -tiefen führte und bei dem die Sopranistin im harmonischen Zusammenspiel mit ihrem Partner ihre stimmliche Brillanz und ihr außergewöh nliches, schauspielerisches Talent  eindrucksvoll unter Beweis stellte.  Text & Foto: Thomas Gaess  (ET v. 29.05.13)

A -capella aus dem Schwabenland (Viertett am 11.05.13)

Ein Quartett ehemaliger Calwer Aurelius Sängerknaben, die „schwäbische Leitkultur ins badische Ländle bringen wollen“ – ist das Comedy? So stellte sich das Vokalquartett „Viertett“ jedenfalls am vergangenen Samstagabend auf der Kulturbühne im Schlosskeller vor. Seit 2003 geht das A-capella-Quartett eigene Wege, „wollte zuerst das Ländle erobern, danach den Rest der Welt – und dann nie wieder nach Deutschland zurückkommen – und heute sind sie wieder hier!“ Die Comedyshow widmet sich parodistisch den einschlägigen Themen: Hausfrau, Euro, Ministerpräsident Winfried Kretschmann oder der katholischen Kirche. Komisches, Erstaunliches und jede Menge Wortwitz bieten die vier Männer Bernd Rentschler und Thomas Neururer (beide Tenor), Uwe Philippin (Bariton) und Daniel Krummacher (Bass). Text&Foto: Michael Adams (ET v. 15.05.13)

Klassiker in neuem Glanz (Duo Fingerprints am 11.05.13)

Duo „Fingerprint“ begeisterte mit seinem Gitarrenspiel
Das Duo „Fingerprint“ sorgte am vergangenen Mittwoch für mediterranen Flair im 
Schlosskeller und begeisterte mit  professionellem Gitarrenspiel.  Der Schlosskeller war wieder einmal  Veranstaltungsort eines ganz besonderen Events. Das Duo „Fingerprint“,  bestehend aus den beiden Musikern  Ingmar Winkler und Albert Mamso,  nahm die Besucher auf eine Reise  mit. Mühelos wanderten die beiden  Gitarristen zwischen Mitteleuropa,  Südamerika und Mittelamerika hin  Duo „Fingerprint“ begeisterte mit seinem Gitarrenspiel  und her. Immer auf den Spuren der  größten Bluesmusiker oder Gitarrenlegenden.  Die aus dem Großraum Freiburg  stammenden Künstler bewiesen  ausgesprochene Fingerfertigkeit und  verhalfen alten Klassikern zu neuem  Glanz. Im Repertoire waren aber  auch eigene Stücke, die vornehmlich  von Ingmar Winkler geschrieben  wurden. Die private Atmosphäre im  Schlosskeller verhalf zusätzlich zum  Talent der beiden Musiker zu einer  besonderen Veranstaltung . Text& Foto: Nicolas Ehrat (ET v. 15.05.13)

Das männliche Glück ... (13.04.13: Klaus Bäuerle Soloprogramm)

ist eine Geschichte voller Missverständnisse. In einem Kloster treffen sich ein zerstreuter Philosophieprofessor („Ein Buch zu schreiben ist mein größtes Glück“), ein derber Landwirt (Glück ist mein Haus, mein Auto und zuletzt meine Frau“) und ein bisexueller Hipster („Illegale Musik runterladen macht mich glücklich“). Gemeinsam versuchen sie, das Thema auf ihre jeweils eigene Weise zu ergründen und scheitern doch kläglich. Mit bemerkenswerter Wandlungsfähigkeit, blitzschnellen Rollenwechseln, sprühenden Wortspielen, philosophischem Background und badischem Charme trug der Kabarettist Klaus Bäuerle am vergangenen Samstagabend im Schlosskeller sein Programm vor. Gut 100 Besucher zeigten sich begeistert. „Der größte Lappen im Gehirn ist der Jammerlappen“, lautete eine seiner Feststellungen. Absolut empfehlenswert!! Text&Foto: Daniel Gorzalka (ET v. 17.04.13)

In die Welt der Chansons entführt (Konzert mit Asgard am Fr. 05.04.13)

Mit Leichtigkeit und Ausdrucksstärke bewies Asgard in schöner Atmosphäre am Akkordeon ihr Können

Sängerin Asgard verzauberte die Zuhörer im Schlosskeller

Vergangenen Freitag  sorgte Asgard, eine frankophile Sängerin, Akkordeonspielerin und  Schauspielerin, für Begeisterung im  Schlosskeller.  Mimikstark gelang es ihr, die Zuhörer  vom ersten Moment an auf eine Reise nach Frankreich zu entführen. Mit  Chansons aus den verschiedensten  Epochen mit Stücken von Edith Piaf  bis Jacques Brel überzeugte sie auf  ganzer Linie.  Das Akkordeon spielte sie nebenher, als ob es das einfachste der Welt  wäre. Mit ihrer angenehm warmen  Stimme zog sie schon bald die Zuhörer auf ihre Seite und lud zum Träumen ein.  Asgard lebte viele Jahre in Frankreich und war dort des öfteren mit ihrem Rucksack unterwegs. Mit einer  kurzen Einleitung und der zugehörigen Übersetzung machte sie den  Schlosskeller zu einer kleinen französischen Enklave, mitten im schönen Emmendingen. Es wurde sehr kurzweiliger Abend und hob  das Bild des Akkordeons in vielen  Augen weit an.  Seit Asgard 1998 den ersten Preis  auf einem Straßenmusikantenwettbewerb gewann, gastiert sie in den  verschiedensten Lokalitäten und  bringt den Gästen Frankreich und  französische Chansons ein wenig  näher. Text und Foto: Nicolas Ehrat (ET v. 10.04.13) 

Emmendinger Kleinkunstpreis für Marian Mey - Der Freiburger Jonglage-Künstler holt sich Emmendinger Nadel - Ein Spektakel der Vielfalt

Hier geht's direkt zum Bericht über den 12. Emmendinger Kleinkunstpreis von Jan König auf den Seiten von Regiotrends

Emmendinger Nadel für Marian Mey

Den Bericht von Dagmar Barber zum 12. Emmendinger Kleinkunstpreis können Sie im Archiv der Badischen Zeitung nachlesen

Akrobatik, Tanz, Zauberei, Comedy - Acht Bewerber wetteifern um die „Emmendinger „Nadel“

Traditionell am Wochenende vor Ostern, 23. und 24.März, wird die Große Kreisstadt zum Mekka für Künstler und Kunsthandwerker aus nah und fern. Eingebettet in den 34. Künstlermarkt ist der 12. Emmendinger Kleinkunstpreis, bei dem acht Bewerber aus den Sparten Akrobatik, Tanz, Zauberei und Comedy um die begehrte „Emmendinger Nadel“ wetteifern. „Der 12. Wettbewerb ist ein regionales Kulturkolorit“, betonte Initiator Günther Hoffmann, Inhaber der „Spielspirale“, kürzlich beim Pressegespräch mit den Mitveranstaltern von Stadt (Fachbereich Kultur) und Schlosskellerverein. Publikumsgala und Kurzprogramme:
Ulf Fiedler, Vorstandsmitglied im Schlosskellerverein, wird die große Publikumsgala am Samstag, 23. März um 20.30 Uhr moderieren. Kostenlos können die Künstler zudem bei den Kurzprogrammen am Samstag (14.40 bis 17 Uhr) und Sonntag (14.20 bis 17 Uhr) bewundert werden. OB Schlatterer wird zum Abschluss des großen Künstler- und Kunsthandwerkwochenendes am Sonntag gegen 17.30 Uhr zusammen mit den Veranstaltern und der Jury die Preisträger des 12. Kleinkunstpreis-Wettbewerbes (Jurypreis) im Schlosskeller prämieren. Thomas Gaess (ET v. 20.03.13)

Der Emmendinger Kleinkunstpreis - Teil 2

Zaubersyndikat
Selena
Marian Mey
Duo Volvere

Am kommenden Samstag und Sonntag, 23. und 24. März, lockt der 34. Künstlermarkt mit seinem vielfältigen Angebot an Kunst und Kunsthandwerk wieder in die große Kreisstadt. In diesem Rahmen wird der Kleinkunstpreis „Emmendinger Nadel“ bereits zum 12. Mal vergeben. Um den Zuschauern einen kleinen Ausblick zu geben, was sie dort erwartet, stellen wir hier in zwei Etappen die Künstler vor, die sich mit ihrem abwechslungsreichen Programm um den Preis bewerben:


Zaubersyndikat: Bernd Dürr und Eric Meiser nennen sich das „Zaubersyndikat“ und entführen die Zuschauer in das zwielichtige Milieu der Falschspieler, Finanzmanipulatoren und Teil 2: Zauberei, Bauchtanz, Jonglage und Akrobatik Möchtegernganoven. Sie sind am Samstag und Sonntag jeweils um 15.40 Uhr zu sehen.


Selena: New Age Bellydancer Selena repräsentiert die neue Generation des orientalischen Bauchtanzes. Die mehrfach international ausgezeichnete Tänzerin zeigt am Samstag und Sonntag um 16 Uhr ihrem Publikum eine Mischung aus klassischem und modernem Bauchtanz. 


Marian Mey: Der 22-jährige Jongleur Marian Mey war Mitglied des Kinder- und Jugendzirkus Zambaioni, wo er langjährige Bühnenerfahrung sammelte. Seit zwei Jahren studiert er in Freiburg und begeistert sein Publikum mit feinsinnigem Humor und atemberaubender Technik. Am Samstag und Sonntag will er um 16.20 Uhr das Emmendinger Publikum in seinen Bann ziehen.


Duo Volvere: Fräulein Keck und Herr Bleder treffen aufeinander. Unterschiedlich wie sie sind, beansprucht jeder den Platz des anderen. wer auf dem Teppich bleibt ist nicht klar. Akrobatisch heben aber beide ab. Und nicht nur das Publikum wird von Fräulein Keck eingewickelt. Zu sehen sind sie am Samstag und Sonntag jeweils um 16.40 Uhr (ET v. 20.03.13)

In Barbara's Rhabarber-Bar

„Die Ente und der Babysitter“ lautete der Titel eines Theaterstücks für Kinder, das der Musiker und Komponist Michael Bach („Der Entenmann“) am Sonntagnachmittag im Schlosskeller aufführte. Mit schauspielerischer Wandlungsfähigkeit, eingängigen Kindersongs und kindlicher Freude erzählte der junggebliebene Künstler den 50 Besuchern die Geschichte von der kleinen Ente, die gemeinsam mit der Schildkröte „Paula Panzer“, dem Fischotter „Otto“ und „Fridolin Frosch“ in der sturmfreien Bude eine Party feiert. Trotz eines tollpatschigen Babysitters verwandeln die Partygäste die Wohnung am Ende in „Barbara's Rhabarber-Bar“. Ein Programm mit pädagogischem und dank den Anlehnungen an die Beatles oder Udo Lindenberg auch kulturellem Wert. Live, spontan und besser als jedes Fernsehprogramm! Text & Foto: Daniel Gorzalka (ET v. 20.03.13)

Unduzo - das Stimmenorchester

Wie gelingt es einem Quintett, auch ohne Instrumente  wie ein Orchester zu klingen? Man nehme einen Gesangsteppich stimmlich perfekt vorgetragener Harmonien sowie einige bemerkenswerte Soloeinlagen und garniert das Ganze mit Beatbox-Geräuschen,  die sich beinahe wie ein  echtes Per cussion-Set anhören. Gut 80 Gäste  staunten am Samstag im Schlosskeller über das Konzert der A-Capella-Combo „Unduzo“ und genossen sowohl die Musik als auch die humorvollen Ansagen der Freiburger Musikschüler. Seit September 2012  singt mit Linda  Jesse nun auch eine  Musical-Sänger in mit. Mit Songs  wie „Die Ballade vom Sofa“, „Germany Raggae“ oder „Ach, könnte  das ganze Jahr nicht Frühling sein?“ zog das Sextett die Gäste auf ihre  Art in ihren Bann. Ein Rezept, das an diesem Abend erneut einen bleibenden Eindruck hinterließ!  Text & Foto: Daniel Gorzalka  (ET v. 13.03.13)

 

Der Emmendinger Kleinkunstpreis - Teil 1: Akrobatik, Zauberei, Improtheater und Poledance

Die Stuhlpolizei
Maria Mephista
Die Spontanellen
Hanna Bernauer

Am Samstag und Sonntag,23.und24.März,locktder 34. Künstlermarkt mit seinem vielfältigen Angebot an Kunst und Kunsthandwerk wieder in die große Kreisstadt. In diesem Rahmen wird der Kleinkunstpreis „Emmendinger Nadel“ bereits zum 12. Mal vergeben. Um den Zuschauern einen kleinen Ausblick zu geben, was sie dort erwartet, stellen wir hier in zwei Etappen die Künstler vor, die sich mit ihrem abwechslungsreichen Programm um den Preis bewerben: 

Die Stuhlpolizei, das sind sechs Akrobaten aus der Wettkampfriege des TuS Oberhausen. Am Sonntag, 24. März, um 14.20 Uhr stapeln sie kunstvoll und spielerisch Stühle übereinander, nebeneinander, ineinander, drücken Handstände und ziehen das Publikum mit eindrucksvollen Balanceakten in ihren Bann. 

Maria Mephista zaubert seit sieben Jahren. Dabei ist sie wahlweise Teufelsbraut, Hexe oder Zauberin. Des weiteren arbeitet sie als Theaterpädagogin und hat ihre eigene Agentur für Zauberkunst und Magie. Maria Mephista erzählt bei ihren Auftritten am Samstag und Sonntag, 23.und 24. März, jeweils um 14.40 Uhr eine Geschichte mit Musik und magischen Effekten. 

Die Spontanellen sind eine Improvisationstruppe, die seit sieben Jahren zusammen spielt. Ohne Drehbuch entstehen Tragödien, Komödien oder Singspiele direkt und frei auf der Bühne. Die Zuschauer liefern die Vorgabe und nach dem Runterzählen geht es ab auf die Bühne, getreu dem Motto „Von Null auf Hundert“. Auftritte: Samstag und Sonntag, 23. und 24. März, jeweils um 15 Uhr

Hanna Bernauer zeigt mit ihrer Show die elegante Seite des Poledance: Ein phantasievoller Tanz mit akrobatischen Elementen auf vertikaler Ebene. Sie tritt an beiden Kleinkunstpreis-Tagen jeweils um 15.20 Uhr auf. (Emmendinger Tor vom 13.03.13)

Regionales Kulturkolorit - 12. Emmendinger Kleinkunstpreis am 23. und 24. März im Rahmen des 34. Künstlermarktes

Freuen sich auf den 12.Kleinkunstpreis: Die Jurymitglieder Andreas Schillinger, Peter Möller (von links) und Ingrid Koch (4.v.li.), Beate Desenzani (Fachbereich Kultur, Stadt), Ulf Fiedler (Schlosskellerverein) und Günther Hoffmann (Spielspirale)

Traditionell am Wochenende vor Ostern, 23. und 24. März, wird die Große Kreisstadt zum  Mekka für Künstler und Kunsthandwerker aus nah und fern. Eingebettet in den 34. Künstlermarkt (über  150 Aussteller) auf und rund um den  Schlossplatz ist der 12. Emmendinger Kleinkunstpreis, bei dem acht  Bewerber aus den Sparten Akrobatik, Tanz, Zauberei und Comedy um  die begehrte „Emmendinger Nadel“  wetteifern. „Ich glaube es ist uns wiederum gelungen, eine gute wie einzigartige  Mischung aus allen Kleinkunstbereichen zu präsentieren. Der 12. Wettbewerb ist ein regionales Kulturkolorit“, betonte Initiator Günther  Hoffmann, Chef der „Spielspirale“,  vergangenen Freitag beim Pressegespräch mit den Mitveranstaltern von  Stadt (Fachbereich Kultur) und  Schlosskellerverein.  Akrobatik und Tanz:  Mit der  „Stuhlpolizei“ aus Rheinhausen  (Turnverein) wird sich auf der  Schlosskellerbühne erstmals ein  Verein vorstellen. „Die Spontanellen“ aus Freiburg werden die inzwischen lieb gewonnene Tradition des  Impro-Theaters fortführen.  Mit dabei sind auch das „Zaubersyndikat“, Bernd Dürr und Eric Meiser aus Freiburg, „Teufelsbraut“ und  Geschichtenerzählerin Maria Mephista aus Emmendingen, „New  Age-Bellydancerin“ Selena Waldkirch), Frau des bekannten Magiers  Willi Auerbach, Jongleur Marian  Mey, ambitionierter Semiprofi und  Ex-Mitglied des Kinder- und Jugendzirkus „Zambaioni“ Freiburg, das  Akrobatik-Duo „Volvere“ (Freiburg)  und Poledancerin Hanna Bernauer  aus Staufen. „Der Programm-Schwerpunkt liegt diesmal im Bereich Tanz und Akrobatik, nichtsdestotrotz werden alle Vorlieben  bedient“, lobte Hoffmann die tatkräftige Unterstützung des Schlosskellervereins (Bewirtung) vor und  hinter den Kulissen sowie das Engagement der Stadt.  Publikumsgala und Kurzprogramme:  Ulf Fiedler, Vorstandsmitglied im  Schlosskellerverein, wird die große  Publikumsgala am Samstag, 23.März  (20.30 Uhr) moderieren. Kostenlos können die Künstler zudem bei den Kurzprogrammen am Samstag- und Sonntagnachmittag bewundert werden. OB  Schlatterer wird am Sonntagabend gegen 17.30 Uhr dann wie gewohnt die offizielle Preisverleihung (Emmendinger Nadel) vornehmen.  Text & Foto: Thomas Gaess  (ET v. 06.03.2013) 

Ein Wettbewerb mit regionalem Kulturkolorit

Den Artikel von Sylvia-Karina Jahn in der Badischen Zeitung vom 02.03.13 zum Kleinkunstpreis am 23. u. 24.03. können Sie im Archiv der BZ nachlesen >>> 

Echtes Rolling-Stones-Feeling

Vergangenen Samstagabend sorgte die Rockband „Rolling Bones“ mächtig für Stimmung im Kellergewölbe der Kulturbühne  Schlosskeller. Die sechs routinierten Musiker rund um Frontsänger Georg Schäfer, die alle aus Freiburg und Emmendingen kommen, lehnten  sich mit ihren Songs vor allem an die große Zeit der Rolling Stones an – den 60ern. Mit ein paar lockeren Sprüchen, viel Spielfreude und dem  eigens zusammengestellten liveprogramm der Band wurden die zahlreichen Zuschauer bestens unterhalten. Klassiker wie „Let's spend the  night together“, „Honky tonk women“ oder „Get off of my cloud“ trugen zu einem echten Rolling-Stones-Feeling bei. Begeistert haben die versierten Vollblutmusiker aber auch mit dem weltbekannten Beatles- Hit „I wanna be your man“ Text und Foto: Simon Wieber (ET v. 27.02.13)

Satte Gagen, klamme Kasse

Hier können Sie den Bericht von Christine Speckner zur Mitgliederversammlug des Schlosskeller e.V. v. 21.02.13 im Archiv der Badischen Zeitung nachlesen >>>

Schlosskellerverein zog Bilanz

Kulturbühne hatte kürzlich Mitgliederversammlung

Am Donnerstag war Mitgliederversammlung des Schlosskeller-Vereins. Ulf Fiedler steht als Kassierer für weitere zwei Jahre zur Verfügung. Neu in den Vorstand gewählt wurden Janin Wortmann und Sarah Cannavo und als Schriftführerin Simone König. Alle sind aus Emmendingen. An der zweieinhalbstündigen Generalversammlung nahmen 30 Vereinsmitglieder teil. Laut Jens Tischer blieb die Mitgliederzahl konstant. Einigen Austritten von älteren Mitgliedern stehen viele junge und neue Mitglieder gegenüber. Leicht rückgängig seien die Besucherzahlen bei den Veranstaltungen. Angela Schmidt-Tull berichtete von Schwierigkeiten, mit den geringen finanziellen Mitteln gute Künstler zu buchen, da in der Regel eine hohe Mindestgage gefordert werde. Nur durch langjährige Kontakte zu Agenturen und Künstlern sei es möglich, das Veranstaltungsangebot aufrecht zu erhalten. Ein weiteres Problem seien die technischen Anforderungen der Künstler bei Licht und Ton. Nachdem Abian Oberle den Gastro-Pachtvertrag fristgerecht gekündigt habe, sei kein geeigneter Nachpächter gefunden worden. Ab 1. April werde die Gastronomie wieder durch Vereinsmitglieder betrieben. Ulf Fiedler legte die finanziellen Verhältnisse der vergangenen beiden Jahre offen und bestätigt „stabiles Geldvermögen“. Es sollen Rücklagen gebildet werden, um eventuell ein neues Mischpult anzuschaffen. Nikolaus Möllinger bescheinigte einwandfreie Kassenführung. Sowohl die Entlastungen des Rechners als auch des Gesamtvorstands erfolgten einstimmig. Die Mitgliederbeiträge bleiben unverändert. Konstantin König, Jana Bührer und Angela Schmidt-Tull werden einen Gesprächstermin bei der Stadt vereinbaren und sich um eine verbesserte Zusammenarbeit bemühen (ET v. 27.02.13)

Bühne frei für Neugierige (ET v. 20.02.2013)

Ein Kellergewölbe im Markgrafenschloss. Darin eine Empore mit Theke, ein Zuschauerraum mit edlen Sitzgelegenheiten und Tischen sowie eine schwarze Bühne. Die gepflegten Dielen glänzen in gelblichem Licht. Vom Ambiente her zählt der Schlosskeller zu den schönsten Räumen dieser Stadt. Hier haben bereits regionale und internationale Künstler gespielt. Seit 1993 kümmert sich der Schlosskeller-Verein ehrenamtlich um die Nutzung der Lokalität. „Laut Satzung verfolgen wir das Ziel, das kulturelle Leben der Stadt zu bereichern“, erklärt Vorstandsmitglied Ulf Fiedler. „Wichtig ist uns dabei die Vielfalt“, fügt Angela Schmidt-Tull hinzu. So reicht das Angebot von Livekonzerten bis hin zu Kabarett, Theater, offene Bühne oder auch Kinderveranstaltungen. In den kommenden Wochen vollzieht sich im Verein ein Wechsel. Sowohl Abian Oberle als auch Christian Patzelt treten bei Bookingangelegenheiten kürzer. Ende des Monats finden zudem Vorstandswahlen statt. „In Zukunft möchten wir verstärkt jungen Leuten die Gelegenheit bieten, sich zu engagieren“, so Anja Strub. „Dabei können sie bei uns Veranstaltungen planen und durchführen, sich als Booker oder Eventmanager betätigen“, konkretisiert Sara Cannavo das Vorhaben. Eine Mitgliedschaft sei dabei nicht notwendig. Dass dies gut funktioniert, bewies die Konzertreihe „Kellerbanger“, eine regelmäßige von Jugendlichen organisierte Heavy-Metal-Veranstaltung. Tatsächlich bietet sich der Schlosskeller in seinem übersichtlichen, aber dennoch professionellen Ambiente perfekt dazu an, etwas eigenes auf die Beine zu stellen. Die Mitglieder verfügen über das Know-How in den Bereichen Bewirtung, Technik, Presse oder auch rechtlichen Fragen. Außerdem verfügt die Lokalität über einen exzellenten Ruf, so dass auch die Gäste nicht ausbleiben. 
Kontakt: saracannavo@web.de. (Daniel Gorzalka – ET v. 20.02.13)

Die Chance, sich mal auszuprobieren

Schlosskeller fördert Nachwuchs: Noah Cannavo probiert schon mal das Schlagzeug aus Foto: Sylvia-Karina Jahn

Den Bericht von  Sylvia-Karina Jahn - erschienen in der Badischen Zeitung vom 19.02.2013 - finden Sie im Archiv der Badischen Zeitung: Schlosskellerverein bietet nicht nur bei der offenen Bühne gerade jungen Leuten die Möglichkeit, kulturell Erfahrungen zu sammeln.

 

So schön kann hässlich sein ("Kinderkeller" am 27.01.13)

Gut 60 Kindergarten- und junge Grundschulkids erlebten am Sonntagnachmittag im Schlosskeller das norwegische Märchen „Zottelhaube“. Darin spielte Sybille Denker von der Freiburger Theater-Werkstatt eine hässliche aber überaus charmant draufgängerische kleine Kobolddame, die auf einem Ziegenbock reitet, einen Rührlöffel schwingt und eine ganz merkwürdige bunte Mütze trägt. Dabei kämpft „Zottelhaube“, so der Name der Koboldin, gerne mit Trollen, steuert Schiffe übers Meer und widerspricht Königen. Schließlich rettet sie noch ihre Schwester. Ein Märchenprinz soll auch noch geheiratet werden. „Zottelhaube“ ist wild und märchenhaft im besten Sinne. „Bin ich so hässlich?“ fragte Zottelhaube ins begeisterte Kinderpublikum. „Neeeeeeein“ schrie dieses zur Antwort. Schönheit kann auch von innen kommen. Text&Foto: Daniel Gorzalka (ET v. 30.01.13)

"Offeni Händ für d’ Muetersproch" (René Egles und Jean-Paul Distel am 11.01.13)

René Egles und Jean-Paul Distel begeisterten mit elsässischer Mundart im.... >>>Lesen Sie hier den Artikel im Archiv der Badischen Zeitung

Rasanter und lautstarker Punk-Rock im Keller (Konzert mit Bonesaw 57 am 05.01.13)

Seit März 2012 spielt das Quartett aus Freiburg und Glottertal zusammen, am Samstagabend waren sie zum ersten Mal im Schlosskeller zu hören: „Bonesaw57“ legten zwar mit einiger Verspätung, dafür umso rasanter und lautstärker los. „Wir spielen Rock'n'Roll, ein Mix mit Punk-Rock und Rockabilly“, so Mani (Drums), der mit Sven Baczyk (Bluesharp), Alexander Kleinschmied (Gitarre, Gesang) und Dave Machine (Bass) auf der Bühne alles gab. In ihrem Programm, das nur aus eigenen Stücken wie „Cobra Cat Queen“, „Coming home“ oder „Twin Freak“ besteht (aus ihrem neuen Album), wüteten sie wild auf der Bühne und wurden von ihrer Fangemeinde im Kellergewölbe gefeiert. Nach ihrer ersten CD „Raw Power Trucka-billy“, die sie in Eigenproduktion herstellten, wird bestimmt auch das neue Album vor „Rohheit“ strotzen, wie die Kostprobe auf der Emmendinger Kulturbühne vermuten lässt. Text & Foto: Michael Adams (ET 09.01.13)



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